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Spargelrisotto und dann war da noch ein Schwan …

 
Risotto geht immer!
 
Das erste Mal in meinem Leben kochte ich Risotto am Anfang meines Studiums (das klingt als würde ich eine Geschichte ganz tief aus dem Nähkästchen erzählen, aber es war am Anfang des Bachelors vor gerade mal drei Jahren). Es versammelte sich eine Gruppe hochmotivierter, frisch-an-der-Uni-eingeschriebener Menschen in meiner Wohnung, um fern von jeglichen Klischees, die Studenten den preiswerten und einfallslosen Lebensmittel-Konsum nachsagen, ein anspruchsvolleres Gericht zuzubereiten. Um dem Klischee dann doch wieder etwas zu entsprechen, brachte jeder ein paar Zutaten mit, was dazu führte, dass gefühlt mehrere Kilos Reis, einige Flaschen Weißwein, ein großes Stück Parmesan, Zwiebeln und ein paar Liter Gemüsebrühe in einem riesigen Topf verbreitet wurden. Bei den zwar unpräzise angegeben Mengen kann wohl jeder, der schon mal ein Risotto gekocht hat, eine Vorstellung davon entwickeln, wie wir den Abend verbracht haben: Rührend!
Auch wenn wir uns damals noch nicht trauten das Risotto durch kreative Zutaten zu toppen, so wurde es trotzdem verdammt lecker, denn in diesem Fall haben viele (unerfahrene) Köche einen wunderbaren Brei zubereitet. 
 
Einige Risotto-Koch-Erfahrungen später, kann ich euch nun ein etwas individuelleres Rezept präsentieren. 
 
Portionen1 ServingSchwierigkeitMittelGesamt40 min
 300 g Risottoreis
 100 ml Weißwein
 800 ml Gemüsebrühe
 2 Schalotten
 1 Zitrone
 300 g Spargel
 100 g Erbsen (tiefgefroren)
 2 Esslöffel Butter
 75 g Parmesan
 etwas Zucker
 Salz
 Pfeffer
1

Zunächst kocht ihr die Erbsen kurz in Salzwasser und gebt dann den klein geschnittenen Spargel dazu bis dieser schön bissfest ist.

2

Das stellt ihr dann beiseite und bratet die Schalotten in Butter an und gebt dann den Risottoreis dazu und wartet bis dieser glasig geworden ist.

3

Dann löscht ihr den Reis mit dem Weißwein und dem Zitronensaft ab und gebt etwas Zucker dazu.

4

Sobald der Weißwein verdampft ist, gebt ihr einen guten Schluck Gemüsebrühe dazu.

5

Die Gemüsebrühe kommt nun unter stetigem Rühren portionsweise hinzu bis eine schöne schlonzige Masse entsteht.

6

Zum Schluss hebt ihr den Parmesan, den gekochten Spargel und die Erbsen unter.

 
Bevor es bei uns dieses leckere Risotto gab, haben wir einen Ausflug in die Müggelberge gemacht. Das Wetter war herrlich und so nutzte ich die Gunst der Stunde, um mit der neuen Kamera einen ausgiebigen Ausflug zu machen. An sich war das ein ganz normaler sonniger Spaziergang, aber plötzlich positionierte sich ein ziemlich foto-affiner Schwan quasi direkt vor meiner Kamera. Als blutjunge Fotografin, die ihre Kamera bei dem bislang trüben Wetter in freier Wildbahn noch nicht testen konnte, freute ich mich umso mehr über dieses exklusive Schwan-Fotoshooting und möchte euch die besten Bilder nicht vorenthalten.
 
 
 
Ich wünsche euch noch eine sonnige Woche!

Eure Marie

Zutaten

 300 g Risottoreis
 100 ml Weißwein
 800 ml Gemüsebrühe
 2 Schalotten
 1 Zitrone
 300 g Spargel
 100 g Erbsen (tiefgefroren)
 2 Esslöffel Butter
 75 g Parmesan
 etwas Zucker
 Salz
 Pfeffer

Anweisungen

1

Zunächst kocht ihr die Erbsen kurz in Salzwasser und gebt dann den klein geschnittenen Spargel dazu bis dieser schön bissfest ist.

2

Das stellt ihr dann beiseite und bratet die Schalotten in Butter an und gebt dann den Risottoreis dazu und wartet bis dieser glasig geworden ist.

3

Dann löscht ihr den Reis mit dem Weißwein und dem Zitronensaft ab und gebt etwas Zucker dazu.

4

Sobald der Weißwein verdampft ist, gebt ihr einen guten Schluck Gemüsebrühe dazu.

5

Die Gemüsebrühe kommt nun unter stetigem Rühren portionsweise hinzu bis eine schöne schlonzige Masse entsteht.

6

Zum Schluss hebt ihr den Parmesan, den gekochten Spargel und die Erbsen unter.

Spargelrisotto und dann war da noch ein Schwan …

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