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Veganes Shakshuka – Israelisches Frühstück mit Tofu und Jalapeños

Veganes Shakshuka mit Tofu
Shakshuka gehört mittlerweile zu den beliebtesten herzhaften Frühstücks-Optionen, die man sich vorstellen kann. Oftmals bedient das heiße und leicht scharf servierte Gericht mit Paprika, Tomaten und klassischerweise Eiern, den herzhaften Bereich der Menü Karte in jedem kleinen und größeren Hipster Café in Berlin und selbstverständlich an anderen Orten. Vom Grünen Smoothie mit Spinat, über Himbeer-Apfel-PorridgeVeganem French Toast und Pancakes habe ich hier auf dem Blog schon einige köstliche Ideen für den Start in den Tag gesammelt. Eine so herzhafte Variante war bislang noch nicht dabei. Zu schön, dass sich das heute ändert.
Wir lieben Shakshuka wirklich sehr und kennen es schon aus vielen Urlauben. Allerdings hat es eine Weile gedauert, bis wir es auch zu Hause zubereiteten, was daran liegen kann, dass Stefan außerordentlich gern mit einem Marmeladen-Brot den Tag beginnt. Als wir dann meine Eltern zum Frühstück eingeladen haben und gern was Besonderes servieren wollten, experimentierte Stefan dann das erste Mal mit den klassischen Shakshuka Zutaten in der Pfanne herum. Alle waren begeistert und die Motivation weiter an diesem Rezept herumzutüfteln war geweckt. Und so entstand eine ganz eigene Kombination, bei der wir das Ei durch Tofu ersetzten und unter anderem Jalapeños hinzufügten. Als Topping darf Koriander bei uns nicht fehlen und wenn es dazu eine frische Scheibe Sauerteigbrot gibt und etwas gemahlenen Pfeffer, dann sind wir direkt im 7. Shakshuka Himmel.

 

 

Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt, dann tüftelt ruhig etwas rum. Ihr müsst euch hier nicht streng an das Rezept halten. Wichtig ist, dass das Shakshuka etwas Zeit bekommt, einkochen kann und so seinen Geschmack voll entfalten kann. Aber wenn ihr Lust habt den Kreuzkümmel durch euer Lieblingsgewürz zu ersetzen, dann probiert das auf jeden Fall aus. Auf Pinterest habe ich auch sehr viele Rezepte gesehen, bei denen noch Kichererbsen hinzugefügt wurden und auf der Plattform findet ihr auch sehr viele Vorschläge, wie ihr die Eier richtig gut versenken könnt, wenn euch auch die nicht-vegane Variante interessiert.
Zwei Hinweise gebe ich euch gern noch mit auf den Weg. Shakshuka lässt sich wirklich am allerbesten in einer Gusseisernenen Pfanne* zubereiten. Und was den Kreuzkümmel angeht, da schwören wir auf diesen hier* – wir haben den schon ewig und er hat sein einmaliges Aroma immer noch behalten. Nun aber zum Rezept….

 

 

Und was ist das Geheimnis bei diesem Rezept: Zeit! Lasst das Shakshuka ruhig gute 20 Minuten leicht einköcheln. Das mag so banal klingen, ihr glaubt aber nicht, wie oft wir in der Recherche-Zeit schon neutral-schmeckendes, wässriges Shakshuka serviert bekamen, weil es einfach nur kurz erwärmt wurde. In der Zeit kann man morgens aber einfach fix das restliche Frühstück vorbereiten, das Bett machen, die Kids versorgen.. Ihr versteht schon 🙂

 

Rezepte für Veganes Shakshuka mit Koriander und Räuchertofu

1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 1 Jalapeño, 1/2 Spitzpaprika, 30 g Koriander, 1 TL Kreuzkümmel, 400 g stückige Tomaten, Öl, Salz, Pfeffer, 100 g Räuchertofu, Kresse zur Dekoration

Zubereitung

  1. Zwiebel und Knoblauch fein hacken.
  2. Spitzpaprika in dünne Streifen schneiden und Jalapeño ebenfalls in kleine Ringe schneiden.
  3. Den Räuchertofu in dünne Scheiben aufschneiden.
  4. Die Korianderblätter von den Stielen zupfen und den Stiel selbst fein hacken.
  5. Zuerst die Zwiebel und die Jalapeño in Öl anbraten. Dann den Kreuzkümmel hinzugeben.
  6. Danach die Paprika, den Knoblauch und die Korianderstiele mit in die Pfanne geben und alles gut andünsten lassen.
  7. Nun alles mit den stückigen Tomaten ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  8. Alles sollte nun etwa 20 Minuten einkochen und kann anschließend direkt mit frischem Brot dem Räuchertofu und den Korianderblättern serviert werde

 

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